Interview über DCRL Questions mit Martina Leeker

Von der Selbstverständigung digitaler Kulturen

Auf der Website “Digitalität in den Geisteswissenschaften” wurde ein Interview mit Martina Leeker über die DCRL Questions veröffentlicht: Von der Selbstverständigung digitaler Kulturen.

Neuer Trailer für ‚Yes Men und die Barbiehaare‘

Zur Projektdokumentation ‚Yes Men und die Barbiehaare’

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Ankündigung: Workshop „Reading Algorithms. Queer and Transgressive Encounters“

Vom 8.–9.6.2016 findet der transdisziplinäre Workshop „Reading Algorithms. Queer and Transgressive Encounters” statt. Es geht um ein Projekt im Rahmen des Fellowships von Orit Halpern, Associate Professor für „Interactive Design and Theory“ an der Concordia University Montreal sowie im Programm für Artistic Research „Hexagram“ am DCRL. Der Workshop wird neben Orit Halpern geleitet von Martina Leeker, Senior Researcher am DCRL und Lisa Conrad, Postdoc am DCRL sowie Irina Kaldrack, Vertretungsprofessur für „Wissenskulturen des Digitalen“ an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig.

Internationale Gäste nehmen teil, u. a.: Chris Salter, Direktor von Hexagram an der Concordia Universität Montreal, Jamie Allen, Medienkünstler sowie Pionier der Computerkunst, Frieder Nake von der Universität Bremen and Georg Trogemann, Professor für Experimentelle Informatik an der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM). Kolleg_innen und Studierende der Leuphana Universität bringen so unterschiedliche Disziplinen ein wie u. a. Wirtschaftsinformatik (Guido Barbian), Kulturwissenschaft und Künstlerische Forschung (Christoph Brunner) oder Kunstgeschichte (Andreas Broeckmann, Leuphana Arts Program).

Ziel des Workshops ist es, mit Mitteln künstlerischer Forschung als Methodologie transdisziplinären Forschens Darstellungsweisen zu entwickeln, wie Algorithmen lesbar gemacht werden können. Dazu werden die Teilnehmenden dazu aufgefordert, im Stil der Ornithologie, Ethologie oder allgemein Ökologie einen „field guide“ für Algorithmen zu entwickeln.

Bitte melden Sie sich bei Interesse bei lisa.conrad@leuphana.de an – vielen Dank!

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Ausstellung: Versehrte Dinge

Herzliche Einladung zur Ausstellung „Versehrte Dinge“, entstanden aus dem Seminar „Fröhliche Medienanthropologien“ von Prof. Dr. Martina Leeker.

Siehe auch: https://www.facebook.com/events/801835296628314/ 

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Im Krankensaal von Radio Schreber. Ein Mahnmal in digitalen Kulturen

In digitalen Kulturen lassen derzeit so genannte „schwache Ontologien“ aufhorchen, mit denen erstere als „Geheimnis-Kulturen“ oder als „Techno-Ökologien“ neu beschrieben werden sollen. Eine neue Beschreibung ist sicher ob der nun mehr infrastrukturellen und techno-symbiotischen Konstitution digitaler Kulturen mehr als angemessen, mit denen sie zu einer unhintergehbaren, eigensinnigen und zugleich auf den Menschen antwortenden Umwelt werden. Gleichwohl soll im Moment der Neu-Beschreibung eine diskursanalytische Sicht auf diese hochgehalten und in Gestalt der Installation/Performance „Im Krankensaal von Radio Schreber“ ein Mahnmal der Erinnerung und Reflexion dargeboten werden (Martina Leeker mit Jonathan Loosli, Nationaltheater Weimar, in Kooperation mit der Fakultät Medien der Bauhaus Universität Weimar, 2006). Denn mit den Neu-Beschreibungen geht auch eine Renaissance des Mysteriösen, Animistischen und Okkulten einher, die ein Erbe einer mit dem Medien-Spiritismus Daniel Paul Schrebers verbandelten Medienwissenschaft sein könnte. Ausgehend von dieser Erinnerung und diskursanalytischen Mahnung werden vor allem die Überlegungen zu „Geheimnis-Kulturen“ des Digitalen ernst genommen und die bisher im Bereich „Experiments and Interventions“ des DCRL genutzten Methoden der „Diskursanalytischen Ästhetik für digitale Kulturen“ evaluiert. Schließlich werden sie in Gestalt von Methoden der Trickster sowie einer Methodologie der unausgesetzten Ambivalenz und der affirmativen Diskursanalyse bezogen auf digitale Kulturen des Geheimnisses modifiziert.

Zum Aufsatz „Mit Foucault im digitalen Mysterium? Zwischenbericht und Evaluation zur diskursanalytischen Ästhetik als Methode in digitalen Kulturen“.

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Kontakthof 2.0 – Projektdokumentation online

Das Theaterprojekt „Kontakthof 2.0. Living in digital cultures“ wurde für die Verabschiedung des Innovations-Inkubators, Bereich Digitale Medien der Leuphana Universität Lüneburg erarbeitet, ein von 2009 bis 2015 von der EU gefördertes Projekt zur regionalen Entwicklung. Die Aufführung fand am 24.6.2015 im Rahmen der Abschlussveranstaltung des Inkubators an der Universität in einem Seminarsaal statt. Das Stück wurde in einem Seminar mit Studierenden zum Thema „TheorieTheater“ entwickelt. Eine ausführliche Projektdokumentation sowie den dazugehörigen Mitschnitt finden sie auf der Unterseite „Kontakthof 2.0. Embodiment of Remix und TheorieTheater“.

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Neue Konstellierungen DCRL Questions II

Neu zu der Unterseite DCRL Questions: What are digital cultures? Konstellierungen hinzugekommen sind die Beiträge von Martina Leeker “Embodiment, Praktiken, Politiken” und “Die Kunst des In-Frage-Stellens“. Weitere folgen – bitte fühlen auch Sie sich ermutigt, spannende Konstellierungen herauszufinden und vorzustellen!

Aufführung „Kontakthof 2.0. Living in digital cultures“ – Ganzer Mitschnitt

Am 24.6. kam das Stück „Kontakthof 2.0. Living in digital cultures“ im Rahmen der Abschlussveranstaltung des Innovations-Inbukators/Digitale Kulturen zur Aufführung. Der ganze Mitschnitt ist verfügbar:

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Buchveröffentlichung: „No Software Just Services“

With services like Google, Dropbox, or Social Media apps we are witnessing the (re)emergence of the service paradigm. The short essays in this edited collection discuss how services transform our contemporary digital media landscape.

nosoftwareIs software dead? Services like Google, Dropbox, Adobe Creative Cloud, or Social Media apps are all-pervasive in our digital media landscape. This marks the (re)emergence of the service paradigm that challenges traditional business and license models as well as modes of media creation and use. The short essays in this edited collection discuss how services shift the notion of software, the cultural technique of programming, conditions of labor as well as the ecology and politics of data and how they influence dispositifs of knowledge.

Contributors: Ned Rossiter, Jussi Parikka, Christoph Neubert, Liam Magee, Andrew Lison, Christopher M. Kelty, Anders Fagerjord and Seth Erickson.

Editors: Irina Kaldrack, Martina Leeker

Get the full book and more information via meson press (direct link).

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Neue Konstellierungen DCRL Questions

Eine neue Unterseite DCRL Questions: What are digital cultures? Konstellierungen sammelt chronologisch neue Konstellierungen von Interviews. Im Juli 2015 kamen zwei neue Arrangements unter den Titeln “Digitale Kulturen müssen erst werden!” und “Digitale Kulturen = Vernetzung” hinzu. Weiter folgen in Kürze.

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Über uns

Re-thinking methods: Experiments&Interventions als Methode eines kontinuierlichen und diskursanalytischen Überdenkens und Umdenkens von Bedingungen und Perspektiven digitaler Kulturen und ihrer Erforschung. Mehr dazu auf der Seite Über uns...

Das DCRL ist Teil des Centre for Digital Cultures (CDC) an der Leuphana Universität Lüneburg.

Kontakthof 2.0

Das Theaterprojekt „Kontakthof 2.0. Living in digital cultures“ wurde für die Verabschiedung des Innovations-Inkubators, Bereich Digitale Medien der Leuphana Universität Lüneburg erarbeitet, ein von 2009 bis 2015 von der EU gefördertes Projekt zur regionalen Entwicklung. Die Aufführung fand am 24.6.2015 im Rahmen der Abschlussveranstaltung des Inkubators an der Universität in einem Seminarsaal statt. Das Stück wurde in einem Seminar mit Studierenden zum Thema „TheorieTheater“ entwickelt. Eine ausführliche Projektdokumentation sowie den dazugehörigen Mitschnitt finden sie auf der Unterseite “Kontakthof 2.0. Embodiment of Remix und TheorieTheater“.