Einwürfe zur Theorie von Theater mit Theorie

– Martina Leeker, März 2015

Im Weiteren sollen für das Praxisfeld von Theater mit Theorie theoretische Einwürfe und Reflexionen versammelt werden, die Aspekte aufführen, die bei Experimenten mit Theorie und Theater zu beachten wären.

Sie beziehen sich auf die vermeintliche Ur-Szene der “Theoria”, nach der Theater und Theorie gleichursprünglich seien. Dieses Modell entpuppt sich allerdings selbst als ein Diskurs mit dem Effekt, Medienreflexivität zu erzeugen. An die Stelle der verallgemeinerten Ur-Szene hätten vielmehr eine historische Fallstudien zu treten, die zeigen, dass die Verknüpfung von Theater und Text vor allem kulturtechnische Gründe hatte, da mit ihr Lesen von laut auf leise umgestellt und damit erst eine im Inneren beheimatete Subjektwerdung entstand.

Vor dieser Folie erscheint dann der bereits beschriebene Performativitätsdiskurs als Austreibung dieses Subjektes erneut auf.

Über uns

Re-thinking methods: Experiments&Interventions als Methode eines kontinuierlichen und diskursanalytischen Überdenkens und Umdenkens von Bedingungen und Perspektiven digitaler Kulturen und ihrer Erforschung. Mehr dazu auf der Seite Über uns...

Das DCRL ist Teil des Centre for Digital Cultures (CDC) an der Leuphana Universität Lüneburg.

Kontakthof 2.0

Das Theaterprojekt „Kontakthof 2.0. Living in digital cultures“ wurde für die Verabschiedung des Innovations-Inkubators, Bereich Digitale Medien der Leuphana Universität Lüneburg erarbeitet, ein von 2009 bis 2015 von der EU gefördertes Projekt zur regionalen Entwicklung. Die Aufführung fand am 24.6.2015 im Rahmen der Abschlussveranstaltung des Inkubators an der Universität in einem Seminarsaal statt. Das Stück wurde in einem Seminar mit Studierenden zum Thema „TheorieTheater“ entwickelt. Eine ausführliche Projektdokumentation sowie den dazugehörigen Mitschnitt finden sie auf der Unterseite “Kontakthof 2.0. Embodiment of Remix und TheorieTheater“.